IGW

INSTITUT FÜR
GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT

Das INSTITUT FÜR GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT wurde am 15.9.1978 von Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch gegründet, am 1. Februar 1980 als gemeinnütziger Verein eingetragen und am 15. Dezember 1987 als Mitglied der Österreichischen Wissenschaftlichen Gesellschaften aufgenommen. Gemeinsam mit der Internationalen Interessengemeinschaft IMAGO MUNDI befasst sich das IGW mit den Phänomenen, Verhaltensformen und Kenntnissen in den Grenzbereichen

von Physis, Bios, Psyche und Pneuma (Geist),

von Beweis und Lebenserfahrung,

von Gesetzmäßigkeit und Spontaneität,

von Immanenz und Transzendenz.

Die Kenntnisse aus diesen Grenzgebieten versucht das IGW durch Interpretation, Publikation, Information und Dokumentation einem wahrheitsgerechten Welt- und Menschenbild (IMAGO MUNDI) einzugliedern. Zudem sollen jene Bemühungen in Wissenschaft und Forschung gefördert werden, die den Wissensbesitz spezieller Fachkenntnisse in ihrer Bedeutung für das Ganze beleuchten und jene Kenntnisse hervorheben, die für das Welt- und Menschenbild neue Aspekte beinhalten. Das IGW ist daher durch folgende zwei Forschungsbereiche gekennzeichnet:

- Grenzgebiete und Grenzphänomene (Paranormologie)

- Grenzverhalten (Ethik)

1.Grenzgebiete

Die geschichtliche Analyse der verschiedenen Anschauungsformen von Welt und Mensch führt zur Feststellung, dass bereits in den antiken Kulturen die Vorstellung von einer vierfachen "energetischen Form" in Welt und Mensch bestand, die mit Physis, Bios, Psyche und Pneuma (Geist) gekennzeichnet wird.

Erst seit Plato sprechen wir von zwei Prinzipien: Leib-Seele, Materie-Geist, wobei noch hinzuzufügen ist, dass seit Demokrit auch die Vorstellung von einem Prinzip, nämlich der Physis, besteht. Das heutige Wissen zeigt jedoch klar, dass wir in Welt und Mensch eine vierfache energetische Qualität unterscheiden müssen, eben Physis, Bios, Psyche und Pneuma. Es ist nämlich nicht gelungen, den Bios in die Physik zu übersiedeln. Der Bios hat eine eigene Qualität. Ebenso wenig ist es gelungen, die Psyche dem Bios gleichzusetzen. Schließlich scheiterte auch der Versuch, das Pneuma, den Geist, als Funktion der Psyche zu deuten. Diese vierfache Konturierung ist daher für das Verständnis von Welt und Mensch, für ein IMAGO MUNDI und die Grenzgebiete der Wissenschaft, von entscheidender Bedeutung.

Die Erforschung der Eigenart dieser vier Wirkqualitäten kann uns die Sprache der Natur und ihres Schöpfers wieder verständlich machen. Ein umfassendes Aufdecken dieser Grundsprache der Natur erfordert insbesondere auch die Beschreibung und Analyse der Grenzphänomene.

Das INSTITUT FÜR GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT befasst sich daher mit dem gesamten Bemühen von Wissenschaft und Forschung im Grenzbereich von Physis, Bios, Psyche und Pneuma (Geist) unter Einschluss der Grenzphänomene und von Grenzverhalten.

 

2.Grenzphänomene

Grenzphänomene sind jene Erscheinungsformen des Kosmos, die sich in den Grenzbereichen von Physis, Bios, Psyche und Pneuma, von Immanenz und Transzendenz, von Beweis und Lebenserfahrung, von Gesetzmäßigkeit und Spontaneität ereignen.

Nach der Gesetzmäßigkeit der Funktionsabläufe unterscheidet man normale und paranormale Grenzphänomene.

Als normal gelten jene Grenzphänomene, deren Verlaufsstrukturen den bekannten Naturprozessen bzw. den anerkannten Vorstellungsmustern entsprechen. Als paranormal hingegen sind die Grenzphänomene zu bezeichnen, deren Verlaufsstrukturen von den bekannten Naturprozessen bzw. den anerkannten Vorstellungsmustern der Deutung von Welt und Mensch abweichen oder abzuweichen scheinen.
Die normalen Grenzphänomene sind vornehmlich Gegenstand interdisziplinären wissenschaftlichen Bemühens, das sich mit der Aufdeckung von Gesetzmäßigkeiten befasst, um sie in Forschung, Technik und Wirtschaft nutzbar zu machen.


Die paranormalen Grenzphänomene wiederum sind Gegenstand der Paranormologie, die sich mit der Absicherung der Echtheit, der Beschreibung der Erscheinungsformen, dem Aufdecken der Abweichungen von den bekannten und anerkannten Gesetzmäßigkeiten und dem Suchen nach möglichen Gesetzmäßigkeiten paranormaler Phänomene befasst.


3. Grenzverhalten

Unter Grenzverhalten versteht das IGW alle Entscheidungs-, Handlungs- und Verhaltensformen des Menschen im Bereich von Physis, Bios, Psyche und Pneuma, die eine besondere Eigenart aufweisen.

 

4. Arbeitsgebiete

Die Arbeit des IGW fußt daher auf zwei völlig verschiedenen Säulen, den Grenzphänomenen und dem Grenzverhalten. Geht es bei den Grenzphänomenen letztlich um Grundfragen des Welt- und Menschenbildes, so wird bei der Betrachtung des Grenzverhaltens die harmonikalste Form der Lebensverwirklichung des Menschen anvisiert. Beide Betrachtungen erfolgen auf dem Boden der allgemein gültigen wissenschaftlichen Methoden, mag dabei vieles auch nur im beschreibenden Bereich verbleiben, sofern eine logische, experimentelle oder statistische Verifizierung nicht möglich ist oder noch nicht vorliegt.

GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT

Die Grenzgebiete der Wissenschaft umfassen das gesamte Bemühen von Wissenschaft und Forschung im Grenzbereich von Physis, Bios, Psyche und Pneuma (Geist) unter Einschluss der Grenzphänomene.


ETHIK

Ethik versteht das IGW als harmonische Entfaltung der Eigenart von Physis, Bios, Psyche und Pneuma. Sie dient daher der Förderung von Natur und Leben, von seelischem Wohlbefinden und geistiger Kreativität. Ihre besondere Herausforderung kommt vornehmlich im Grenzverhalten zum Ausdruck.


5. BIBLIOTHEK

Die Bibliothek des IGW ist eine Präsenzbibliothek für den gesamten Bereich der Grenzgebiete der Wissenschaft. Sie dient vornehmlich der eigenen Institutsarbeit und ist nur für spezielle Sachfragen bei vorheriger Terminvereinbarung zugänglich.

 

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch