GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT (GW)

66. Jahrgang... 2017.  Innsbruck : Resch

Leitartikel

GW 2017-1
Espriella Godínez, José Carlos: Unsere Liebe Frau von Guadalupe (I). Die Morgenröte, die vorausgeht und die Sonne der Gerechtigkeit ankündigt: Jesus Christus 5
Gloy, Karen: „Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält [...]“ 29
Resch, Andreas: Gabriele Amorth (1925 – 2016) 51

GW 2017-2
Espriella Godínez, José Carlos: Unsere Liebe Frau von Guadalupe (II). Eine göttliche Botschaft vom Tepeyac für die Welt 99
Resch, Andreas: 100 Jahre Fátima 127
Zucker, Konrad: Vom Wesen des Gespenstes (I) 157

GW 2017-3
Höpflinger, Anna-Katharina  /  Müller, Yves: Zwischen den Welten. Beinhäuser in Mitteleuropa 195
Resch, Andreas: Hexenverfolgung 219
Zucker, Konrad: Vom Wesen des Gespenstes (II) 259

Bücher und Schriften
Nicole Maria Bauer: Kabbala und religiöse Identität: eine religionswissenschaftliche Analyse des deutschsprachigen Kabbalah Centre (A. Resch) 281
Karlhein Dietz / Christian Hannick / Carolina Lutzka / Elisabeth Maier (Hg.): Das Christusbild: zu Herkunft und Entwicklung in Ost und West (A. Resch) 89
Wolfgang Hach / Viola Hach-Wunderle: Von Monstern, Pest & Syphilis: Medizingeschichte in fünf Jahrhunderten (A. Resch) 287
Markus Hirte (Hg.): Mit dem Schwert oder festem Glauben. Luther und die Hexen (A. Resch) 189
Peter Hofmann: Bildtheologie: Position – Problem – Projekt (A. Resch) 191
Konrad Kleinknecht (Hrsg.): Quanten 4 (A. Resch) 284
Anna Lux / Sylvia Paletschek (Hg.): Okkultismus im Gehäuse. Institutionalisierungen der Parapsychologie im 20. Jahrhundert im internationalen Vergleich (A. Resch) 94
Andreas Resch: Der Innenraum des Menschen (rm) 286
Andreas Resch: Heilen. Formen und Perspektiven (rm) 282
Michael Schetsche / Renate Berenike-Schmidt
(Hg.): Rausch – Trance – Ekstase. Zur Kultur psychischer Ausnahmezustände (A. Resch) 92
Jann E. Schlimme / Burkhart Brückner: Die abklingende Psychose. Verständigung finden, Genesung begleiten (A. Resch) 282
Christian Schön: Die Sprache der Zeichen. Illustrierte Geschichte (A. Resch) 188
Holger Sonnabend: Illustrierte Geschichte der Antike (A. Resch) 285


GW 2017/1

Editorial 2017

LEITARTIKEL / Abstracts

ESPRIELLA GODÍNEZ, JOSÉ CARLOS: Unsere Liebe Frau von Guadalupe (I). Die Morgenröte, die vorausgeht und die Sonne der Gerechtigkeit ankündigt: Jesus Christus. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 1, 5 – 27

Die Geschichte von Guadalupe beginnt mit der Beschreibung des Namens „Guadalupe“, seiner Herkunft aus Spanien und der Reaktion des ersten Bischofs von Neuspanien. Die Erscheinung Unserer Lieben Frau in Form eines Abdruckes auf der Tilma von Juan Diego mit besonderer Symbolik führte zu einer außergewöhnlichen Bekehrungswelle der einheimischen Bevölkerung.

Azteken
Extremadura
Guadalupe
Juan Diego
Marienerscheinung
Sonnenstein
Zumárraga, Juan de

ESPRIELLA GODÍNEZ, JOSÉ CARLOS: Our Lady of Guadalupe (I). The dawn preceding the Sun of Justice: Jesus Christ. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 1, 5 – 27

The story of Guadalupe begins with the description of the name of Guadalupe, its origin in Spain and the reaction by the first bishop of New Spain. The apparition of Our Lady and her image imprinted on the tilma of Juan Diego ornamented with a deeply symbolic representation led to an unusual wave of conversions of the indigenous people.

Aztecs
Extremadura
Guadalupe
Juan Diego
Marian apparition
Sun Stone, Calendar Stone
Zumárraga, Juan de


GLOY, KAREN: „Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält [...].“ Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 1, 29 – 50

Die Frage nach dem Grund der Welt, nach dem, was sie im Innersten zusammenhält, ist nicht erst eine Frage von Goethes Faust, sondern beschäftigt die Menschheit seit Urzeiten. Die beiden kontroversen Lösungen sind die anschauliche, wahrnehmungsmäßige im alltäglichen wie magisch-mythischen Umgang und die wissenschaftlich-physikalische mittels mathematischer Konstrukte und Modelle, die inzwischen so empirieabgehoben sind, dass sie den britischen Wissenschaftsjournalisten Jim Baggott in seinem Buch Farewell to Reality veranlasst haben, bezüglich der modernen Physik von einer “Märchenphysik“ zu sprechen. Die vorliegende Studie zeigt die zunehmende Entmaterialisierung und Vergeistigung des Zugangs zur Welt mitsamt seinen Prinzipien Raum, Zeit und Logik, was zur Konsequenz geführt hat, den Grund der Welt nur noch als Abgrund im Sinne der Mystik fassen zu können.

Analogiedenken
Binäre Logik
Mystik
Philosophie, abendländische
Raumvorstellung
Rhizom
Wahrnehmung
Weltengrund
Zeitvorstellung

GLOY, KAREN: “That I may understand whatever binds the world’s innermost core together [...].” Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 1, 29 – 50

The question about the primordial ground of the world, of what binds its innermost core together, was not first asked by Goethe’s Faust, but has been considered by man since primeval times. The two controversal solutions are the concrete, perceptual one in daily as well as magico-mythical handling on the one hand and the scientific-physical one by mathematical constructs and models on the other hand which, in the meantime, have become completely divorced from empirics so that in his book Farewell to Reality the British scientific journalist Jim Baggott was led to use the term fairytale physics with regard to modern physics. The article at hand discusses the increasing dematerialization and spiritualization of the access to the world together with its principles of space, time and logic which was responsible for the fact that the primordial ground of the world is only grasped as an abyss in the sense of mysticism.

Analogical thinking
binary logic
mysticism
Occidental Philosophy
perception
primordial ground of the world
rhizome
space, conception of
time, conception of


RESCH, ANDREAS: Gabriele Amorth (1925 – 2016). Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 1, 51 – 76

Gabriele Amorth, der bekannteste Exorzist der letzten Jahrzehnte, wird hier in einem ausführlichen Nachruf gewürdigt. Neben einer kurzen Biographie werden seine Aussagen zur Aufgabe des Exorzisten und seine eigenen Erfahrungen beschrieben. Aus diesen persönlichen Erfahrungen werden einige besondere Fälle eingehend dargelegt. Abschließend wird noch auf Formen und Methoden des Bösen und die Internationale Vereinigung der Exorzisten eingegangen.

Alberione, Giacomo
Amantini, Candido
Amorth, Gabriele
Besessenheit
Exorzismus

RESCH, ANDREAS: Gabriele Amorth (1925 – 2016). Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 1, 51 – 76

In a detailed obituary the late Gabriele Amorth, the best-known exorcist of the last few decades, is paid tribute to. Besides a short biography his opinions on an exorcist’s responsibility as well as his personal experiences are elaborated in the context of some special cases. Finally, forms and methods of the evil and the International Association of Exorcists are described.

Alberione, Giacomo
Amantini, Candido
Amorth, Gabriele
exorcism
possession

RUBRIKEN

Aus Wissenschaft und Forschung:
Die Suche nach außerirdischem Leben geht weiter 77
Extreme Supernova nicht bestätigt 78
Leben nach dem Tod einmal anders 78
Schriftquellen zu magischen Ritualen im alten Ägypten 79
Homöopathie in Russland verboten 80

Dokumentation:
Blutende Hostie (Legnica / Liegnitz, Polen, 2016) 81

Paranormologikon:
Ägypten 85

GW 2017/2

LEITARTIKEL / Abstracts

ESPRIELLA GODÍNEZ, JOSÉ CARLOS: Unsere Liebe Frau von Guadalupe (II). Eine göttliche Botschaft vom Tepeyac für die Welt. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 2, 99 – 125

Nach der Beschreibung der Erscheinung der Jungfrau Maria von Guadalupe in GW 2017/1 aus historischer Sicht folgt in diesem zweiten Teil eine detaillierte Analyse der vielfältigen Symbolik des Bildes. So wird aufgezeigt, dass die Blumen auf der Tunika sowie ein Stern mit den wichtigsten Erhebungen und Kultplätzen in der Orographie Mexikos korrelieren. Zudem zeigt das Bild eine vollständige Harmonie und folgt einem Muster des Goldenen Schnitts. Diese Harmonie lässt sich als Musik darstellen, während die Silhouetten in den Augen des Bildes der Tilma auf eine Momentaufnahme der Bildentstehung verweisen.

Augenreflexe
Guadalupe
Mexiko
Musik
Tilma

ESPRIELLA GODÍNEZ, JOSÉ CARLOS: Our Lady of Guadalupe (II). A divine message from the Tepeyac to the world. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 2, 99 – 125

After in GW 2017 / 1 a description of the appearance of Our Lady of Guadalupe was given from a historical point of view, this second part presents a detailed analysis of the diverse symbolism of the image. So it turns out that the flowers on the tunic and a star correlate with the most important elevations and ritual sites in the Mexican orography. Moreover, the image shows complete harmony and follows a pattern of the golden ratio. This harmony may be described as music while the silhouettes in the eyes of the image on the tilma refer to a snapshot in the image formation.

Eye reflexes
Guadalupe
Mexico
music
Tilma

RESCH, ANDREAS: 100 Jahre Fátima. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 2, 127 – 156

Der Beitrag gibt in einem ersten Teil anhand der Schriften der Seherin Lucia dos Santos einen Überblick über den Verlauf und die Inhalte der Erscheinungen von Fátima vor 100 Jahren. In einem zweiten Teil wird nach Aussagen des Postulators für die Seligsprechung der beiden Seherkinder Francisco und Jacinta Marto die Zeit von Fátima nach den Erscheinungen bis heute beschrieben. Dazu gehören die Bewertung der Voraussagen der Erscheinungen, die Klärung des sogenannten „Dritten Geheimnisses“ und die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens. Originalfotos und Darstellungen illustrieren die Darlegungen.

Fátima
Kondor, Luis
Lucia dos Santos
Marienerscheinung
Marto, Francisco
Marto, Jacinta
Russland

RESCH, ANDREAS: Celebrating 100 years of Fátima. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 2, 127 – 156

Based on the writing of the seeress Lucia dos Santos, the first part of this essay gives an overview of the course and the contents of the Marian apparitions in Fátima a hundred years ago. The second part de-
scribes the time after the apparitions to this day, according to the postulator in the process of beatification for the two seers Francisco and Jacinta Marto. This includes the valuation concerning the predictions of the apparitions, the clarification of the so-called “third secret” as well as the consecration of the world to the Immaculate Heart of Mary. The whole is illustrated by original photos and pictures.

Fátima
Kondor, Luis
Lucia dos Santos
Marian apparition
Marto, Franciso
Marto, Jacinta
Russia

ZUCKER, KONRAD: Vom Wesen des Gespenstes (I). Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 2, 157 – 182 (Abstract in GW 2017/3)

RUBRIKEN

Dokumentation:
Nachruf auf Gerd H. Hövelmann (1956 – 2017) 183

Aus aller Welt:
Medicinum Lech 2017 187
15. DGH-Kongress 2017 187
axis mundi Akademie 187

GW 2017/3

LEITARTIKEL / Abstracts

HÖPFLINGER, ANNA K.  / MÜLLER, YVES: Zwischen den Welten. Beinhäuser in Mitteleuropa. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 3, 195 – 217

Beinhäuser, die Knochen aufbewahren und präsentieren, waren bis ins 19. Jahrhundert ein fester Bestandteil der Bestattungskultur in den römisch-katholischen Regionen Mitteleuropas. Im Zuge des 19. Jahrhunderts kam diese Friedhofspraxis aus der Mode. Ossarien wurden vielerorts von den Gebeinen geräumt, die Gebäude wurden abgerissen oder umgenutzt. Es überrascht, dass dennoch auch heute eine stattliche Anzahl noch intakter Beinhäuser vorhanden ist. Der Beitrag geht der facettenreichen Verwendung von Ossarien seit dem Mittelalter nach und fragt, inwiefern diese Kapellen auch heute noch von Nutzen sein können.

Beinhäuser
Bestattungskultur
material religion
Ossarium
Religionsgeschichte, röm.-kath.
Tod

HÖPFLINGER, ANNA K. / MÜLLER, YVES: Between Worlds. Ossuaries in Central Europe. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 3, 195 – 217

Up to the 19th century the displaying of human bones in ossuaries was an integral part of the burial culture in the Roman Catholic regions of Central Europe. In the following period such funeral rites were highly criticized, and in many cases the bones stored inside the ossuaries were reburied. Surprisingly, several ossuaries have survived and still display human remains.
The paper elaborates on the different pragmatic contexts and functions of charnel houses since medieval times and asks whether or not ossuaries are still of importance in today’s funerary culture.

Charnel houses
death
material religion
ossuary
religious history / Roman Catholic
sepulcral culture

RESCH, ANDREAS: Hexenverfolgung. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 3, 219 – 258

Der Beitrag befasst sich mit der europäischen Hexenverfolgung in den Jahren 1430 – 1780 aus historischer, theologischer und gesellschaftlicher Sicht. Nach Klärung des Begriffs wird die Geschichte der Hexenverfolgung in Antike und Christentum dargelegt. Es folgen die Beschreibung der Päpstlichen Inquisition, der Bedeutung des Hexenhammers, der Hexenverfolgung in Italien sowie der Hinweis auf die Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V., die Carolina, die im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation für mehrere Jahrhunderte bestimmend sein sollte.
Auf die Hexenverfolgung in der Reformation folgen der Hinweis auf die diesbezügliche Tätigkeit des Heiligen Offiziums und eine detaillierte Darstellung des Ablaufs der Hexenprozesse sowie die Beschreibung historischer Fälle in Europa und USA.
Den Abschluss bildet die Korrektur einer Reihe von Allgemeinplätzen, die zum Thema Hexenprozesse nach wie vor verbreitet sind.

Canon Episcopi
Carolina
Heiliges Offizium
Hexe / Hexer
Hexenhammer
Hexenproben
Hexenverfolgung
Inquisition
Malleus Maleficarum

RESCH, ANDREAS: Witch-hunt. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 3, 219 – 258

The essay deals with the persecution of witches in Europe between 1430 and 1780 from a historical, theological and social point of view. After giving an explanation of the term, the history of witch-hunt in the ancient world and in Christianity is expounded, followed by a description of the Papal inquisition, the importance of the Malleus Maleficarum and the persecution of witches in Italy. Furthermore, it is referred to the Constitutio Criminalis Carolina agreed under the Emperor Charles V which dominated the Holy Roman Empire of the German Nation for centuries.
After some hints on the witch-hunt during the Reformation the relevant activities of the Holy Office are examined and a detailed report on the course of witch trials as well as a description of historical cases in Europe and the USA are given.
Finally, a few commonplaces that are still circulating about witch trials are “adjusted”.

Canon Episcopi
Carolina
Holy Office
Inquisition, the
Malles Maleficarum
witch / sorcerer
witch-hunt / persecution of witches
witches’ ordeal

ZUCKER, KONRAD: Vom Wesen des Gespenstes (I). Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 2, 157 – 182
ZUCKER, KONRAD: Vom Wesen des Gespenstes (II). Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 3, 259 – 279

Konrad Zucker beschreibt in seinem Beitrag „Vom Wesen des Gespenstes“ in einem ersten Teil (GW 66 / 2, 157 – 182) Gespenstererscheinungen aus der wissenschaftlichen Sicht der Geschichte, als Wiedergänger und Doppelgänger, als Beziehung zu den Toten und zum Ich mit Hinweis auf die Hirnfunktion.
In einem zweiten Teil (GW 66 / 3, 259 – 279) geht er auf das plastische Erleben der Geistererscheinungen ein. Dabei spielen das Unbewusste, das Gespensterriechen und die Verschiedenheiten im Geistererleben wie Doppelgänger, Spukphänomene, Ankündigungen, Totengeister und Zweites Gesicht eine besondere Rolle.

Aberglaube
Ankündigung
Doppelgänger
Gespenster
Gespenstererscheinung
Gespenstererleben
Hirnfunktion
Ich-Erleben
Spukphänomene
Tod
Totengeister
Unbewusste, das
Wiedergänger
Zweites Gesicht

ZUCKER, KONRAD: The nature of ghosts (I). Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 2, 157 – 182
ZUCKER, KONRAD: The nature of ghosts (II). Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 3, 259 – 279

In the first part of his essay on the nature of ghosts (GW 66 / 2, 157 – 182) Konrad Zucker describes ghostly apparitions from the scientific point of view of history, as revenants and doppelgänger, as relations to the dead and the self, not without reference to the function of the brain.
In a second part (GW 66 / 3, 259 – 279) Zucker deals with the vivid experience of ghostly apparitions. The unconscious, ghost finding and the differences in experiencing ghosts, like doppelgänger, paranormal phenomena, announcements, spirits of the dead and clairvoyance play a particular role.


 





 


 





 

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch